Wozu braucht man einen Personalberater?

Vertrauensvoller Vermittler

Der Personalberater ist vertrauensvoller Vermittler zwischen potenziellem Kandidaten und Unternehmen und wahrt absolute Diskretion gegenüber den involvierten Parteien.

  • Betriebswirtschaftlich betrachtet ist er ein Makler, der zwischen vakanten Positionen und potenziellen Kandidaten als Mittler auftritt.
  • Objektiv fängt der Nutzen des Personalberaters dort an, wo der Erfolg von Stellenanzeigen in Zeitungen, Jobbörsen und sonstigen Rekrutierungsmaßnahmen der Unternehmen ausbleibt. Das bedeutet nicht, dass Personalberater nicht auch Stellenanzeigen nutzen, um geeignete Kandidaten zu finden.

Für den Misserfolg einer Anzeige gibt es generell zwei Gründe: Entweder werden die richtigen Personen mit der Anzeige nicht erreicht, oder sie werden erreicht, aber sie bewerben sich nicht. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Gibt es beispielsweise nur wenige Spezialisten, die für eine bestimmte Position in Frage kommen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass diese ausgerechnet mit der Anzeige erreicht werden, eher gering.

Passende Kandidaten bewerben sich nicht automatisch, selbst wenn sie die Information über eine freie Position haben. Handelt es sich um Führungsaufgaben bei der direkten Konkurrenz, befürchten Kandidaten mitunter, dass ihre Bewerbung bekannt wird und sich bei Ablehnung negativ auf ihre Entwicklung bei ihrem heutigen Arbeitgeber auswirken könnte. Oder die passende Person sieht keine Veranlassung, sich zu bewerben, da sie zurzeit nicht aktiv auf der Suche nach einer neuen Herausforderung ist.

Der Größte Vorteil für den Bewerber in der Zusammenarbeit mit dem Headhunter?

Der Bewerber wir vom Unternehmen nicht als Bittsteller wie bei einer Initiativbewerbung wahrgenommen, sondern als DER Top-Kandidaten des Beraters. Daraus resultiert eine andere, sehr vorteilhafte, Ausgangsposition für den Kandidaten.

Oliver BaduraPersonalberater in Frankfurt

Der wohl wichtigste Unterschied für einen potenziellen Kandidaten zwischen der Bewerbung auf eine Anzeige und dem Kontakt mit einem Personalberater ist, dass der Kandidat im zweiten Fall „Interessent“ ist und als „Bewerber“ nicht die Position des Bittstellers einnimmt, sondern vom Unternehmen umworben wird. Gerade erfolgreiche und engagierte Arbeitnehmer sind meistens nicht aktiv auf der Suche nach einer neuen Herausforderung bei einem anderen Arbeitgeber bzw. sie haben auch gar keinen Anlass, am Wochenende die Stellenanzeigen zu studieren. Hier liegt die Attraktivität einer Rekrutierung über Personalberater für Unternehmen: Als Personalberater kommt man häufig mit Personen ins Gespräch, die bei ihrem heutigen Arbeitgeber zu den erfolgreichen Mitarbeitern gehören und denen intern alle Wege offenstehen.

Dem Unternehmen, das den Personalberater beauftragt, ist dieser Unterschied bewusst. Mit einem Kandidaten, der vom Personalberater als Interessent vorgestellt wird, wird man sensibler umgehen als mit einem Bewerber, der sich selbst aktiv beispielsweise auf eine Anzeige beim suchenden Unternehmen beworben hat (Initiativbewerbung). Wird der Interessent vom Unternehmen nicht „umworben“, wird er sich nicht für einen Wechsel entscheiden. Hierin besteht ein entscheidender Vorteil gegenüber der Bewerbung auf Anzeigen oder Jobbörsen für den Bewerber: Man ist nicht einer von vielen, sondern einer von in der Regel drei bis fünf Kandidaten, die vom Berater als „ideale Kandidaten“ vorgeschlagen werden.

Neben der Rolle als vertrauensvoller Vermittler erfüllen Personalberater natürlich auch ihre Beratungsfunktion. Wie nützlich der Berater wirklich ist, hängt meistens vom Kunden selbst ab. Denn der Kunde/Auftraggeber wird sich zunächst innerhalb seiner Branche besser auskennen als der Berater. Ein guter Berater zeichnet sich dadurch aus, dass er sich schnell das Wissen über den Markt im Gespräch mit dem Kunden, in persönlichen Kontakten und im Dialog mit potenziellen Kandidaten aneignen kann bzw. glaubwürdig darlegen kann, dass er über sehr gute Kontakte innerhalb einer Branche verfügt.

Headhunter100