Business-Netzwerke und Stellenbörsen – Nutzen und Umgang

Business Netzwerke und Stellenbörsen – Sinnvolle Investition?

Viele Bewerber stellen sich die Frage: Macht es Sinn, sich aus karrieredienlichen Gründen sowohl bei Sozialen- und Business Netzwerken als auch bei diversen Stellenbörsen zu registrieren?

Grundsätzlich muss diese Frage mit „ja“ beantwortet werden. Allerdings steckt hinter dieser Frage oft die Befürchtung, zu viel von sich im Internet preiszugeben und so möglicherweise ein Missbrauch der Daten stattfindet. Vorab kann man sagen, dass egal wo und bei wem man sich im Internet registriert es nie auzuschließen ist, dass gerade dieser Internetanbieter von Hackern unterwandert wird und die personenbezogenen Daten ausgelesen und an den Höchstbietenden verkauft werden (oder selbst verwendet werden). Hier gilt die Regel: Je bekannter eine Internetseite ist, um so mehr steht diese im Fokus von Hackerangriffen. Entsprechend groß ist das Risiko.

Unabhängig von der oben beschriebenen Grundproblematik, die für das gesamte Internet und alle Internetseiten gilt, gibt es noch weitere „Für-und-Wieder“ zum Thema Registrieren bei Internetseiten, die jeder User für sich abwägen muss. Eine eindeutige Empfehlung können wir nicht geben. Vorteile, Sinn- und Unsinn, sowie mögliche Risiken einer Registrierung bei Internet-Stellenbörsen und Business-Netzwerken werden Ihnen im Folgenden dargelegt:

Sie machen auf sich aufmerksam und werden „findbar“

Tragen Sie Ihr Profil möglichst vollständig ein. Formulieren Sie auch Ihre beruflichen Ziele oder Ihren nächsten Karriereschritt. Möchten Sie zunächst unerkannt bleiben, so können Sie bei einigen, vor allem auf Diskretion bedachten Stellenbörsen wie Headhunter100, Ihr Profil unsichtbar schalten und sind somit für Personalberater oder andere nicht auffindbar, können aber weiterhin nach Jobs und Personalberatern suchen und diese kontaktieren.

Akive Suche nach Jobs in Stellenbörsen

Wenn Sie sich bei einer Stellenbörse registrieren, haben Sie die Möglichkeit aktiv nach Jobs zu suchen. Stellenbörsen, die den Zugang zu einem Headhunternetzwerk und dem verdeckten Stellenmarkt gewährleisten, nehmen den Gedanken „Diskretion und Vertraulichkeit“ sehr ernst: Hier können Sie Ihr Profil auch „anonym“ oder „unsichtbar“ einstellen, sodass Sie als anonymer Kandidat zwar gefunden werden können, aber es nicht erkennbar ist, wer Sie sind (und wo Sie aktuell arbeiten) und als unsichtbarer Kandidat von Personalberatern erst gar nicht gefunden werden können. Des weiteren gewährleisten diese Stellenbörsen, dass nur Personalberater Sie überhaupt finden können und keine Personaler aus der HR Abteilung des Unternehmens, für das Sie gerade tätig sind. So sehen Ihre Kollegen nicht, dass Sie gerade auf Jobsuche sind.

Die aktive Suche nach dem passendem Personalberater = Karrierevehikel

Sie können nach den zu Ihrem Profil passenden Personalberatern suchen. Die Selektionskriterien sind u.a. die Suche nach der Branche, der Region, Berufsfeldern und weiteren Auswahlkriterien. So wird Ihnen die Möglichkeit gegeben, Ihre Initiativbewerbung zielorientiert an die richtigen Personalberater zu richten. Dennoch empfehlen wir dringend vorab die Personalberatung anzurufen und zu erfragen, ob an Ihrer Person und Ihrem Profil Interesse besteht und wer für Sie der richtige Ansprechpartner ist.

Bitte bedenken Sie jedoch: Bei den meisten Headhunter-Datenbanken haben Sie nur die Auswahl zwischen den bereits bei dieser Stellenbörse registrierten Personalberatern. Dieser Ansatz ist nicht objektiv und wird dem Ansatz nicht gerecht, den zu Ihnen passenden Personalberater zu finden, den Sie schließlich in Zukunft als Karrierevehikel, Vertrauensperson und Berater für sich einsetzen wollen. Eine Ausnahme bildet hier Headhunter100: Hier können Sie aus einer Großzahl am europäischen Markt aktiven Personalberatern wählen, da die Personalberaterdatenbank aktiv von Headhunter100 gepflegt wird – unabhängig davon, ob der Personalberater bei Headhunter100 registriert ist oder nicht.

Was muss bedacht werden?

Grundsätzlich müssen Sie entscheiden, wie viel Sie über sich preis- geben wollen. Bei Business-Netzwerken wie Xing oder LinkedIn haben Sie kaum die Möglichkeit, anonym oder unsichtbar zu sein. Hier können Sie lediglich nur so wenig wie möglich ausfüllen (also nur die Pflichtfelder zur Anmeldung). Wenn Sie nicht mehr auf der Suche sind melden Sie sich ab und bestehen Sie auf die Löschung Ihrer Daten. Die Sorge, ob der Internetservice namhafter Anbieter seriös ist kann in der Regel mit „ja“ beantwortet werden. Wie eingangs schon erwähnt kann sich niemand mit hundertprozentiger Sicherheit vor Hackerangriffen schützen. Es kann aber davon ausgegangen werden, dass die Anbieter Ihre Adressen und persönliche Daten nicht an Dritte ohne Ihr Einverständnis weitergeben. Zur Sicherheit lohnt es sich immer, die AGB der Unternehmen zu lesen.

Soll ich Geld bezahlen?

Das kommt natürlich darauf an, was Sie erreichen möchten und wie dringend Ihr Jobgesuch ist. In der Regel erhöhen Sie Ihre Job-Trefferquote, wenn Sie sich kostenpflichtig registrieren und erhöhen die Anfragen auf Ihr Profil. Entscheidend ist, ob Sie ausser der reinen Stellensuche noch weiteren Nutzen aus einer kostenpflichtigen Registrierung ziehen könnnen. Beispielsweise können Sie fragen, ob es einen Ratgeber, Tipps und Anregungen zum Umgang mit dem Personalberater gibt oder Dokumentenvorlagen wie Lebensläufe und weitere, sofort und unmittelbar nutzbare Dienstleistungen über das Angebot der reinen Stellensuche hinaus.

Headhunter100